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Der FoxterrierIch habe Foxterrier als 13-jähriges Mädchen entdeckt. Im Sommer hat mir meine Mutter einen Roman von der tschechischen Autorin Zdena Frýbová – Robin geschenkt. Dieses Buch handelt von einem lebensfrohen, ungezogenen drahthaarigen Foxterrier Robin und seiner Familie. Bis heute zählt dieser Roman zu meinen beliebtesten.
Auf meinen Foxi musste ich jedoch bis zum Mai 2004 warten. Da stieg Alex, der drahthaarige Foxterrier in mein Leben.

Er ist zwar ohne Papiere, und entspricht mit seinen Ohren nicht dem Standard, mit seinem Wesen ist er jedoch ein Foxi wie es sich gehört.
Seit dem Tag, an dem er in meinen Leben trat, kenne ich keine Langeweile mehr. Er ist lebensfroh, hat Power, Ausdauer und immer gute Laune. Manchmal könnte ich ihn in kleine Stücke reissen, weil er ein Dickkopf ist (Wie das Herrchen….), aber meistens bringt er mich mit seinen Streichen zum Lachen. Er könnte sich mit Robin, dem Hund aus dem Roman die Pfote geben.
Es gibt zwei Arten von Foxterrier – den glatthaarigen und den rauhaarigen. Die Drahthaar –Foxis sind bekannter als ihre glatthaarigen Brüder, weil sie in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts in „Mode“ waren.
Diese beiden Varianten unterscheiden sich voneinander vor allem durch
ihr Haarkleid. Die Drahthaar Foxis haben dichte und drahtige Haartextur
und sind meist dreifarbig: weiß – braun – schwarz.
Sie haaren kaum, werden aber mindestens zwei Mal jährlich getrimmt.
Die Glatthaar Foxis haben ein flach anliegendes, glattes und hartes
Haarkleid. Sie sind meistens weiss mit braunen und/oder schwarzen Abzeichen.

Da sie "Brüder" sind, sind sie im Charakter und im Wesen fast identisch. Beide sind intelligent, lebensfroh und unternehmungslustig, aber auch wachsam und gelehrig (wenn es ihnen gerade passt).

Wie die meisten Rassen, gibt es die Foxis schon viele Jahrhunderte.
Sie kommen aus England und wurden dort als Jagdhunde bei der Bau-,
Drück- und Treibjagd benutzt. So arbeiten sie auch heute. Foxis
sind aber schon lange nicht mehr „nur“ Jagdhunde. Sie sind
auch ideale Spielgefährten für die Kinder, da sie einen ausgeprägten
Sinn für Unsinn haben und durch ihre Vorliebe am Laufen und Bewegung
sind sie für Hundesport wie geschaffen.
Bei der Erziehung eines Foxis gilt eine goldene Regel: Er brauch liebevollen aber konsequenten Umgang. Mit Härte erreicht man gar nichts! Mit der richtigen Motivation ist der Foxi ein aufmerksamer Schüler und für ein gerechtes Herrchen würde er auch sein Leben aufs Spiel setzen.
Zum Schluss mein neues Motto: Ein Mal ein Foxi, immer ein Foxi.

Vertreten wird diese
Rasse in Deutschland durch den Foxterrier
Verband e.V.
Vielen Dank an Andrea Hursanova, die dieses liebevolle Portrait
von den kernigen gescheckten Kerlen verfasst hat. Sie ist Sprecherin
des Agility Clubs SKIPER Bratislava und kommt aus der fernen Slowakei.
Die Bilder stammen von Andrea Hursanova und Foxterrier OF FAIR PLAY
(http://www.foxterrier-haitz.de)
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