Agility Nachrichten
    Mittwoch, den 18.Oktober 2017

 

agility.de::dogdance


...mit Hunden tanzen

Da wird sich der eine oder andere Zeitgenosse fragen: Was macht es für einen Sinn mit seinem Hund zur Musik zu tanzen?

Wahrscheinlich genauso viel wie sein Hund durch Tunnel und über Hürden zu jagen. Denn sowohl das Eine, wie auch das Andere funktioniert nur dann richtig, wenn Hund und BesitzerIn ein harmonisches Team bilden. Das wiederum geht nur, wenn man mit seinem Hund regelmäßig arbeitet.
... und das hat bisher noch keinem Hund oder BesitzerIn geschadet.

Wer sich einmal die Zeit nimmt, bei einer Vorführung zuzuschauen, wird sehr schnell erkennen, wieviel Arbeit nötig ist, bis Hund und BesitzerIn so harmonisch zusammenarbeiten können.

Ob einem die Bewegungsabfolgen gefallen, muss man für sich selbst entscheiden. Es ist ja keiner gezwungen mit seinem Hund dasselbe zu machen.

Ich persönlich finde es genial, wenn ein Hund in affenartiger Geschwindigkeit rückwärts durch die Beine fädelt, so dass man glaubt, man sieht einen Film, der rückwärts abgespult wird. So ist aber jeder anders ...

Was wird gefordert?

Das Team, bestehend aus einem Zweibeiner und mindestens einem Vierbeiner präsentiert zu einem 1 bis 4,5 Minuten langem Musikstück Kombinationen aus Slalom, Sprüngen, Drehungen und Freestyle-Elementen.

Im Normalfall führt der Zweibeiner. Es sollen aber auch Hunde gesichtet worden sein, die schnell selbst die Führung übernommen haben. Gewertet wird ähnlich, wie bei einer Schlittschuhkür. Bestimmte Standardelemente müssen technisch einwandfrei gezeigt werden und das Gesamte sollte einen harmonischen Eindruck hinterlassen.

Wer jetzt noch mehr über diesen Sport erfahren will, dem kann ich mit gutem Gewissen die Internetseite von Denise Nardelli empfehlen. Wer einmal das Glück hatte sie life zu erleben, entweder beim sechsbeinigen "Vortanzen" oder bei einem Ihrer Seminare mitgemacht hat, wird mir zustimmen.

Lasst euch nicht aufhalten: www.dogdance.de